Corona – 12 Hilfen bei Ausgangsverbot

BellmannCoaching – Corona – 12 Tipps bei Quarantäne und Ausgehverbot.

Die nachfolgenden Schritte wollen eine Hilfe zur Selbsthilfe sein bei Ausgangsbeschränkung und Quarantäne einen gewissen „Fluss“ und eine Tagesstruktur zu erhalten.
Sie sollen helfen Vereinsamung, destruktiven Gedankenmustern und depressiven Verstimmungen entgegen zu wirken und Hoffnung zu vermitteln.
Nehmen Sie sich ein Moment Zeit, die „12 Tipps bei Corona Ausgehverbot“ zu lesen und zu verinnerlichen. Starten Sie gleich heute Abend. Viel Freude und Ermutigung dabei.

Die 12 Schritte bei Ausgangssperre sind in „Du“ Form verfasst.

1. Schlaf vor 23.30 Uhr. Das Gelingen eines gesunden Schlafverhaltens und einen gelungenen Tagesstart entscheidest Du schon am Vorabend.
Der gesündeste Schlaf ist der „Vormitternachtsschlaf“.
Iss vor dem Schlafengehen noch ein wenig mildes Frischobst, Chicoree oder Salat pur. Das hat vielen Menschen geholfen, den Körper zu entsäuern und zu entschlacken und hilft besonders in Zeiten der Bewegungsarmut.
Schalte mindestens eine Stunde vor der geplanten Schlafenszeit alle Bildschirme ab. Nimm ein Buch zur Hand, welches Deine Gedanken ruhig werden lässt oder lass einfach Deine Augen ruhen.

2. Beginne jeden Tag frühzeitig und mit einem festen Morgen-“Ritual“.
Zum Beispiel mit der „Stillen Stunde“ oder mit einer gewohnten Routine. So baust Du durch Gewöhnung eine feste Tagesstruktur auf.
Nimm Dir einen Tee oder Kaffee und setze Dich hin, plane Deinen Tag schriftlich und ordne Deine Lebensziele.
Hast Du noch Ziele und Wünsche? Was kannst Du in Deinem Leben, in Deiner Wohnung oder in Deinem Lebensumfeld in Ordnung bringen?

3. Iss morgens, zu Beginn des Frühstückes, eine Handvoll Frischobst und ggf. 3,5% Naturjoghurt pur. Das putzt Deinen Darm aus, der in der Quarantäne oder Isolation droht, träge zu werden. Iss mehrmals am Tag unverarbeitete Lebensmittel und Frischkost mit einem hohen Wassergehalt, also frisches Obst und roh essbares Gemüse.

4. Bilde Dich durch lesen von wertigen Büchern, möglichst in den Stunden vor dem Mittag. Lese vor dem Mittagessen, da danach der Geist müde ist. Die Energiekurve ist vor Anbruch der Mittagsstunden am höchsten und sinkt nach dem Mittagessen ab. Nutze die Zeit davor.

5. Meide destruktive Gedankengänge und destruktiven Austausch.
A: Meide Videos und Material, welches Deine Seele oder Dein Gewissen belastet. Dazu gehören Gewaltverherrlichung und das Reduzieren des Menschen auf seine äußere Geschlechtlichkeit. Filme und Videos dieser Art entstellen die Würde des Menschen, besonders jedoch der Frau und von Mädchen. Fast immer entstehen solche Videos aus einem unguten Abhängigkeitsverhältnis, aus Machtmissbrauch heraus, unter Anwendung oder Androhung körperlicher oder seelischer Gewalt und/oder aus Geldnot. Lehne diese Dinge prinzipiell ab. Sie belasten Dein Gewissen unnötig und fördern das Leiden der Betroffenen.
B: Unterbrich Menschen in ihrem Redefluss, die Deine Gegenwart meistens dazu verwenden, allen negativen Ballast bei Dir abzuladen. Sei freundlich dabei. Erkläre ihnen geduldig, weshalb Dir das auf Dauer nicht gut tut. Ermutige sie zu einem „Spiel“:  „Was ist positiv an dieser Situation zu sehen?“. Am Ende des Tunnels kommt stets ein Licht und jede noch so verfahrene Situation birgt auch das eine oder andere Positive in sich. Und wenn es eine Positionsänderung Deines bisherigen Lebens ist, die sich dadurch wendet. Rege auch andere positiv zum Nachahmen an.
Jede Krise trägt auch eine Chance in sich.
C: Reduziere die „negative Medienschleife“ auf ein Mindestmaß. Es genügt sich, einmal am Tag, 15 Minuten über News zu informieren. Keinen Sinn macht es, stundenlang an Bildschirmen zu verbringen und unentwegt alle negativen Botschaften aller Kanäle zu konsumieren. Angst kann, in hohem Maße, depressiv und krank machen.
Ängste und Sorgen mindern die Resilienz. Brich aus diesem destruktiven Kreislauf aus. „Jede Krise birgt auch eine Chance in sich“.
Hilf in der Praxis, wenn Du gebraucht wirst, siehe Punkt 11. Dazu brauchst Du Mut und Widerstandskräfte. Auch für den Neuanfang nach der Krise brauchst Du Mut und Kraft. Diese bekommst Du NICHT aus den Massenmedien!
Schöpfe Mut, Kraft und Hoffnung aus dem Verfasser des ‚Buches der Bücher‘, siehe nachfolgenden Punkt 6.

6. Lies täglich 1 bis 3 Kapitel in der Bibel. Beginne mit dem Neuen Testament.
Dieses ist ein Buch der Vergebung, der Versöhnung und des Neuanfangs im Leben eines Menschen. Ebenso ein Werk welches eine Hoffnung über den Tod hinaus vermittelt.
Wenn Du eine/n gläubige/n Christen/in kennst, tausche Dich über das Gelesene aus. Das ist auch im Netz möglich. Nutze die Zeit! Nutze gotquestions.org/Deutsch.
Hast Du keine Bibel, dann schenke ich Dir eine. Kontaktiere mich dazu.

7. Geh täglich mindestens 1 Stunde spazieren und mach anderweitig etwas Sport.
A: Bei strenger Quarantäne nutze den Balkon, den Hof oder das Fenster. Nutze besonders die Sonnenstunden. Ausreichend Sonne und Bewegung an frischer Luft sind wichtig, um depressiver Verstimmung vorzubeugen und gesund zu bleiben/werden. Nutze zu Hause jedes Gerät, falls vorhanden, um Dich zu bewegen.
B: Nimm Dir alle 2 Tage Zeit für Workouts oder Gymnastikübungen. Plane mindestens 15 bis 30 Minuten dafür ein, um eine Gewohnheit zu erlangen. Dafür gibt es auch Apps, für Dein Smartphone oder den PC.

8. Sei ein/e Lernende/r. Nutze die Zeit um etwas Neues zu lernen, was Dich in Deinem Leben weiter bringt. Zum Beispiel eine Neue Sprache, Zehnfingerschreiben oder anderes.
Lerne und lese Bücher, Dein Leben lang, um geistig rege zu bleiben.

9. Pflege Deine Ehe/Partnerschaft und halte Kontakte zu Deinen nahen Verwandten, Freunden und Bekannten.
Richte Dir für Deine/n Partner/in feste Tageszeiten und Wochenzeiten ein. Gegebenenfalls auch für Deine Kinder. Packe nicht alle Eheschwierigkeiten in einen Tag. Lies ein Ehebuch, zum Beispiel „Männer sind anders, Frauen auch“ von John Gray. Übe Wertschätzung. Meide Worte und Sätze, die Dein Gegenüber verletzen oder herabsetzen. Übe Entschuldigung, wenn Du andere Menschen verletzt hast.
„Du hast jeden Tag die Chance neu zu beginnen“, auch in Deiner Partnerschaft/Ehe.
(Zitat von Nikolaus B. Enkelmann)

Bist Du alleine: Halte sooft es geht Kontakte mit Mitmenschen, zum Beispiel telefonisch. Sei ein/e Ermutiger/in.
Nutze den Rahmen den die Behörden zulassen, um das Alleinsein zu minimieren, zum Beispiel durch Spazierengehen. Beachte die Auflagen, beispielsweise maximal 2 Personen auf Abstand (Stand März 2020).

10. Bringe Gott Deinen Groll, Dein Versagen, die schweren Verfehlungen Deines Lebens und alles was Dich belastet.
Bitte um Vergebung und vergib anderen Menschen, die an Dir schuldig geworden sind. Vergib auch jenen Menschen, die nicht mehr leben oder die Du nicht mehr erreichen kannst oder möchtest.
Ein systemischer Coach/Berater und das „Vater-Unser-Gebet“ können Dir dabei helfen.

11. Biete älteren und kranken Menschen Deine Hilfe an, zum Beispiel indem Du ihnen benötigte Dinge vom Einkauf mitbringst. Oft haben sie Niemanden und sind für jede Hilfe dankbar. Kleine Handzettel helfen ihnen dabei, Hilfe anzubieten. Schütze Dich durch Mundschutz und Hygiene beim Kontakt zu Mitmenschen, solange es notwendig ist.

12. Führe abends ein „Dankbarkeits-Tagebuch“ mit „Darüber habe ich mich gefreut, Dafür bin ich dankbar.“.
Dankbarkeit ist eine der wertvollsten und prägendsten Eigenschaften von Menschen.
Überlege, welchen Nutzen, welche positiven Veränderungen Dir die gegenwärtige Situation bringt, oder bringen kann. Fokussiere Dich darauf, schau nach vorne, vielleicht ist sogar ein Neuanfang möglich?
Sprich mit anderen darüber, zum Beispiel mit Deiner/Deinem Partner/in oder mit einer Person, die Dir Hoffnung vermittelt.

Freue Dich über jeden kleinen Erfolg und denke über die guten Seiten dieser Zeit der Ruhe und der Einkehr nach. Am Ende dieser Zeit und auch danach wirst Du Dir manches Mal die Ruhe und die Einkehr zurück wünschen. Dein Leben hat eine andere Geschwindigkeit genommen, oder auch Richtungsänderung erhalten. Vielleicht hast Du für Dich einen Sinneswandel vollziehen können.
Denke über den Nutzen dieser Zeit, ganz persönlich für Dich, nach und suche Menschen, mit denen Du Dich positiv austauschen kannst. Denke stets daran: „Jede Krise trägt auch die Chance eines Neuanfanges in sich!“.
Denke nach vorne, denke schriftlich. Nimm Dir ein Schreibheft und nimm Dir täglich eine Zeit des Innehaltens.
Verfasse Deine Fragen schriftlich für Deine Zukunft, zum Beispiel:
+ „Wie gestalte ich meinen Neuanfang nach der Krise?“
+ „Wem wollte ich schon immer etwas Bestimmtes sagen?“
+ „Was will ich in den nächsten Wochen und Monaten in meinem Leben aufgearbeitet haben?“
+ „Wo möchte ich in 1 Jahr sein, beruflich und privat?“
+ „Was will ich bis dahin verändert haben?“
und so weiter.

Wenn Du Fragen und Anregungen hast, dann kontaktiere mich einfach. Viel Erfolg wünscht Dir
Andreas Bellmann, Leipzig.

Die Anregungen ersetzen bei Krankheiten und Symptomen keinen Arzt und sind nicht als Therapie zu verstehen. Die Tipps zur Ernährung sollten mit Deinen Ernährungsgewohnheiten abgestimmt sein. Wenn Du unsicher bist frage einen Ernährungsberater oder einen Arzt. Bei körperlichen Symptomen und psychischen Ausnahmesituationen konsultiere bitte einen Arzt. In seelischen Angelegenheiten suche das Gespräch zu einer vertrauten Person oder einem/einer Seelsorger/in. Beachte bitte die rechtlichen Hinweise.

Wie sind Deine Erfahrungen? Womit konntest Du die eine oder andere Situation in dieser eingeschränkten Phase bewältigen?
Wie geht Ihr in Familien mit Kindern mit dieser Situation um?
Wie sind Deine Erfahrungen bei der Hilfe mit älteren Menschen?

Schreib(t) einfach ein paar Zeilen. Gerne schließe ich Eure Tipps hier oder in meinem nächsten Artikel  „Corona – 12 Tipps und Hilfen für Familien“ mit ein!
Gerne kannst Du auch Deine hilfreichen Tipps in der Kommentarfunktion veröffentlichen oder hier senden.

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